Mein Serienjahr 2020 – Highlights

Ein weiteres Jahr neigt sich dem Ende entgegen, und selten waren wir wohl kollektiv so froh darüber.

2020 war ein außergewöhnliches Jahr, in dem vieles nicht so gelaufen ist, wie die meisten von uns sich das wohl zu Jahresbeginn vorgestellt hatten. Und selbst wenn es zum Jahresende zum Glück einige Lichtblicke gibt – die Pandemie und ihre Auswirkungen werden auch 2021 und darüber hinaus spürbar sein.

Alles irgendwie anders, vor allem als geplant

Das gilt auch im Serienbereich. In den ersten Monaten von 2020 war das noch nicht so spürbar, denn neue Episoden, Staffeln oder ganz neue Serien, die in der Zeit veröffentlicht wurden, waren in der Regel vor der Pandemie produziert worden. Doch das hat sich im Laufe des Jahres geändert und es wurde einiges durcheinander gewirbelt.

Zwar sind bei vielen Produktionen die Dreharbeiten inzwischen (wieder) angelaufen, mit entsprechenden Hygenie- und Sicherheitskonzepten, so dass wir auf neue Folgen nur länger warten müssen als geplant. Dies gilt u.a. für die zweite Staffel von The L Word – Generation Q, die eigentlich in diesem Jahr erscheinen sollte. Sie wird immerhin jetzt gedreht, so dass wir uns auf die Ausstrahlung in 2021 freuen können.

Von manchen Serien müssen wir uns jedoch endgültig verabschieden. So wurde die Produktion der vierten Staffel von One Day at a Time zunächst aufgrund der Pandemie unterbrochen und dann wurde die Serie endgültig beendet, ohne dass alle geplanten Folgen gedreht werden konnten. Eine weitere Staffel wird es leider nicht geben. Und auch Stumptown, von der eine zweite Staffel eigentlich schon angekündigt worden war, ist der Pandemie zum Opfer gefallen.

Dennoch kein Mangel an guten Serien

Insgesamt gab es aber trotz allem auch 2020 keinen Mangel an sehenswerten Serien und die Verlockung war groß, die Zeit, die man ja nun zwangsweise in den eigenen vier Wänden verbringen musste, zu nutzen, um sie alle zu sehen. Bei vielen wird der Serienkonsum 2020 tatsächlich deutlich angestiegen sein.

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Mein Serienjahr 2019 – Eine Playlist

Mein Serienjahr 2019 war, wie schon die Vorjahre, voll mit vielem, was das Serienfanherz sich wünscht: Tollen neuen Serien, tollen neuen Folgen bereits laufender Serien sowie einzelnen Highlight-Szenen, die mich aus dem ein oder anderen Grund besonders angesprochen haben. Und eigentlich wollte ich auch in diesem Jahr wieder ganz viel darüber schreiben, wenigstens aber den üblichen Jahresrückblick. Aus verschiedenen Gründen hat das leider nicht geklappt.

Da ich das alte Serienjahr aber nicht ganz ohne alles verabschieden wollte, habe ich mich auf ein neues Territorium für diesen Blog gewagt: YouTube. Dort habe ich eine Playlist mit einigen meiner Serienhighlights zusammengestellt. Teilweise war es die Szene selbst, die mich beeindruckt hat, teilweise repräsentiert sie auch eine insgesamt tolle Serie. Auch ein paar Trailer und Zusammenschnitte sind dabei.

Für folgende Serien gibt es Clips auf der Liste:

Atypical, The Bold Type, Brooklyn Nine-Nine, Derry Girls, Fleabag, Gentleman Jack, The Good Place, Grey’s Anatomy, Lucifer, Legends of Tomorrow, One Day at a Time, Orange Is the New Black, Sex Education, Stranger Things, The Umbrella Academy und Unbelievable.

Viel Spaß beim Gucken und guten Rutsch! Ich hoffe, dass wir uns 2020 hier wiedersehen.

(Ach ja: Vorsicht, Spoiler!)

Seriennotizen – Highlights 2019 (YouTube)
 

Frohes neues Serienjahr 2019

Das neue Jahr ist inzwischen knapp zwei Wochen alt. Ich hoffe, dass ihr alle einen guten Start hattet und wünsche euch – mit etwas Verspätung, aber von Herzen – ein ganz wunderbares Jahr 2019.

Wie bereits in vergangenen Jahren möchte ich auch im ersten Blogbeitrag 2019 einen Blick auf das vor uns liegende Serienjahr werfen, vor allem auf die Serien, auf die ich mich freue oder gespannt bin. Außerdem müssen wir uns auch in diesem Jahr leider wieder von Serien verabschieden.

Das fängt ja gut an!

Aber fangen wir im Januar an. Bereits heute startet in Großbritannien die neue, inzwischen 8. Staffel von Call the Midwife. 2018 war ich ein wenig skeptisch, ob ich die Serie immer noch so gut finden würde, nachdem mit Patsy und Delia zwei meiner Lieblingsfiguren nicht mehr dabei sind. Die Antwort war ein sehr ausdrückliches “Ja”. Besonders die neu dazugestoßene Hebamme Lucille ist eine sehr interessante und sympathische Figur. In der neuen Staffel werden zudem weitere neue Figuren hinzukommen, auf die ich sehr gespannt bin.

Am kommenden Freitag veröffentlicht Netflix die neue Staffel von Grace and Frankie. Ich habe es im vergangenen Jahr endlich geschafft, die Serie zu bingen, und war sehr gespannt, wie es nach dem Cliffhanger am Ende der 4. Staffel weitergeht. Der Trailer für die neuen Folgen ist jedenfalls schon wieder sehr vielversprechend:

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“Grey’s Anatomy”: Goodbye Arizona Robbins

Im Laufe der Jahre haben schon viele Figuren das Grey Sloan Memorial Hospital und damit die Serie “Grey’s Anatomy” verlassen. Nur selten fand ich es so bedauerlich wie bei Arizona Robbins. Einige Worte zum Abschied von einer meiner Lieblingsserienfiguren.

ProSieben zeigt in dieser Woche das Finale der 14. Staffel von Grey’s Anatomy, in der es heißt, von gleich zwei Hauptfiguren Abschied zu nehmen.

Einige Wochen, bevor das Staffelfinale in den USA ausgestrahlt wurde, war bekannt geworden, dass Sarah Drew alias April Kepner und Jessica Capshaw alias Arizona Robbins die Serie mit dem Ende der Staffel verlassen würden.

Während ich mit April nie wirklich warm geworden bin, obwohl Sarah Drew sie meines Erachtens großartig gespielt hat, gehörte Arizona fast seit ihrem Debüt in der 5. Staffel zu meinen Lieblingsserienfiguren, und zwar nicht nur bei Grey’s Anatomy, sondern überhaupt. Insofern ist dieser Abschied bittersüß – bitter, weil ich sie wirklich vermissen werde, aber auch süß, weil ihre Figur einen positiven Abschied bekommt: Sie zieht mit ihrer Tochter Sofia nach New York, wo ihre Ex-Frau Callie lebt, damit Sofia sich nicht mehr zwischen ihren Müttern hin- und hergerissen fühlen muss. Und, so viel sei verraten: Es sieht sehr danach aus, dass auch “Calzona” auf ein Happy-End zusteuern.

Out and proud

Mit weit über 200 Folgen in 10 Staffeln der Erfolgsserie war Arizona die dienstälteste Lesbe im amerikanischen Fernsehen. Anders als viele andere LGBTQ*-Figuren in Serien und Filmen war sich Arizona ihrer Sexualität immer sehr sicher und ging auch immer sehr offen damit um, wie u.a. die kanadische Serienseite The TV Junkies in ihrem Abschiedsartikel für Arizona feststellt:

“Unlike many of the characters that we see in the LGBTQ+ community in film and television, Arizona has never been a character who struggled with her sexuality. She was out and proud from the moment we met her and her sense of self never wavered.”

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