Seriennotizen is back, baby!

Ein Beitrag in eigener Sache.

Einen Tag vor Weihnachten bekam ich eine dringende Mail von meinem Webhosting-Anbieter. In meinem Webspace gebe es eine Sicherheitslücke, es seinen Viren gefunden worden. Die entsprechenden Dateien wurden isoliert, was aber dazu führte, dass die Seite nicht mehr aufgerufen werden konnte.

Schuld an dem Dilemma war ein sogenanntes Plugin, eine Erweiterung des WordPress-Systems, das ich nutzte, um Backups der Seite zu erstellen. Da ausgerechnet dieses Plugin betroffen war, sah es für eine Weile so aus, als wären auch sämtliche Backups unbrauchbar und die Seite im Wesentlichen verloren.

Zum Glück war es nicht so.

Zwischen den Jahren ist es mir gelungen, einen großen Teil der Inhalte wiederherzustellen. Aus Gründen der Vorsicht habe ich sie aber nicht 1:1 wieder in den Webspace eingespielt, sondern über einen Umweg. Das hat dazu geführt, dass einige Inhalte aktuell nicht so dargestellt werden, wie sie waren. Das werde ich jetzt sukzessive anpassen. Aus diesem Grund sind aber aktuell noch nicht alle Inhalte wieder verfügbar.

Daneben hat sich auch die Optik etwas verändert. Das jetzige sogenannte „Theme“ bietet nicht alle Funktionen wie das bisherige, ist aber deutlich einfacher in der Handhabung und wird zudem regelmäßig aktualisiert. Damit die Seite erst einmal wieder online gehen kann, reicht es allemal.

Was u.a. jetzt wieder aufgerufen werden kann, ist die Übersicht queerer Frauenfiguren in deutschen Serien. Diese habe ich bei der Gelegenheit auch gleich aktualisiert. Die weiteren Inhalte schalte ich nach und nach wieder frei, es wird aber noch ein bisschen dauern. Also nicht wundern, wenn manche Links aktuell noch ins Leere führen.

Läuft bei mir (8/2023): Leute, guckt MaPa!

Außerdem: Abschied von „Ted Lasso, Hilary Swank in „Alaska Daily, die beste Folge von „Black Mirror und mehr.

Das Wichtigste steht in dieser Woche schon in der Überschrift, ich wiederhole es aber hier noch mal, weil es mir wirklich am Herzen liegt: Leute, guckt MaPa!

Ja, es ist eine deutsche Serie und falls ihr deshalb skeptisch seid, kann ich das verstehen. Ich schreibe hier ja auch nur selten über deutsche Serien, weil ich nur selten welche sehe und dann meistens alles andere als beeindruckt bin. Aber MaPa ist eben anders als die meistens anderen deutschen Serien. Das Thema ist zwar ernst – es geht um einen jungen Vater, der sich nach dem plötzlichen Tod seiner Freundin allein um seine kleine Tochter kümmern muss -, aber trotzdem ist die Serie sehr unterhaltsam, teilweise herrlich schräg, aber nie zu abgedreht, mit kreativen Ideen und sympathischen, sehr menschlichen Figuren. Papa Metin und Tochter Lene sind vor allem in Staffel 2 ein super Gespann, von dem ich sehr gern mehr sehen würde. Und queere Frauenfiguren gibt es sogar auch. Beide Staffeln gibt’s derzeit in der ARD-Mediathek, es ist also ganz einfach und tut bestimmt nicht weh, wenigstens mal reinzusehen.


Ich hatte hier schon etwas über Staffel 3 von Ted Lasso geschrieben und mein Eindruck hat sich bis zum Ende der Staffel nicht wirklich verbessert. Das Finale fand ich zwar versöhnlich, aber insgesamt war ich nicht so begeistert wie von den Staffeln davor.

Trotzdem hat es sich gelohnt, die Staffel zu sehen, allein schon für Hannah Waddingham. Sie war für mich das Highlight aller drei Staffeln und ich hoffe sehr auf ein Wiedersehen mit der von ihr gespielten Rebecca Welton. Denn auch wenn Ted Lasso wahrscheinlich vorbei ist, wird kurz vor Schluss noch angedeutet, dass es vielleicht ein Spinoff geben könnte. Rebecca, Keeley und eine Frauenfußballmannschaft? I’m in!

Hier gibt es ein schönes Video zum Abschied: Ted Lasso — Richmond Till We Die | Apple TV+

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Läuft bei mir (7/2023): In einem Satz

I’m back! Nach einer außerplanmäßigen Pause wird es nun dringend Zeit für einen neuen Blogbeitrag. Dass es hier seit Februar so ruhig war, hatte nämlich nichts damit zu tun, dass ich keine Serien gesehen habe. Im Gegenteil. Mein virtueller Notizblock ist voll. Damit dieser Beitrag nun aber nicht zu lang wird, habe ich mir selbst eine Beschränkung auferlebt: Für jede Serie nur ein Satz. Auf geht’s.

  • Derry Girls (Staffel 3): Die – leider – finale Staffe war wieder eine gelungene Mischung aus Humor und ernsten Themen mit einem schönen Abschluss.
  • The Last of Us (Staffel 1): Auch der Rest der Staffel – nach Folgen 3, 4 und 5, über die ich hier und hier geschrieben habe – ging großartig weiter, so dass TLOU derzeit auf meiner Liste der besten neuen Serien 2023 ganz weit oben steht.
  • The Mandalorian (Staffel 3): Selbst Baby Yodas Niedlichkeit nutzt sich irgendwann ab und daher waren weder Grogu – Verzeihung, Din Grogu – noch sein Adoptivpapa für mich das Beste an dieser Staffel, sondern Katee Sackhoff als Bo-Kattan Kryze.
  • Schmigadoon (Staffel 2) / Schmicago: Wie schon Staffel 1 etwas schräg, aber unterhaltsam, mit mitreißender Musik und tollen Darsteller*innen, allerdings diesmal – leider – viel zu wenig Ariana DeBose.
  • Der Schwarm: Über die ZDF-Serie habe ich bei Twitter schon etwas mehr geschrieben, aber wenn ich meine Meinung kurz zusammenfassen sollte: Schade.
  • Star Trek: Picard (Staffel 3): Über diese Staffel könnte ich viel schreiben, und alles positiv, wovon ich selbst etwas überrascht bin, aber eine Sache, über die ich mich besonders gefreut habe: Captain Seven.
Jeri Ryan als Captain Seven of Nine
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Läuft bei mir (6/2023): Gute Gäste und Wiedersehen mit alten Bekannten

Es war mal wieder Zeit für einen Blogbeitrag über Serien, die ich gerade sehe, gesehen habe oder die mich aus einem anderen Grund aktuell beschäftigen. In diesem Beitrag sind das „The Sandman“, „The Book of Boba Fett“, „The Last of Us“, „What We Do in the Shadows“ und „Star Trek: Picard“.

Weil in meinem Twitter-Feed so viele davon begeistert zu sein schienen, habe ich jetzt auch mal The Sandman gesehen. Nun ja. Zwar visuell sehr schön und auch tolle Musik, aber ich konnte mit der Story nicht viel anfangen und war vor allem irritiert, dass innerhalb derselben Staffel immer mal wieder die Protagonist*innen ausgetauscht wurden. Was ich gut fand: Die Gastauftritte. Als „Whovian“ habe ich mich natürlich über Jenna Colman, Arthur Darvill sowie David und Georgia Tennant gefreut, selbst wenn von den letzteren nur die Stimmen zu hören waren. Sandra Oh war leider auch nur in einer Sprechrolle dabei, ihre Killing Eve-Kollegin Kirby Howell-Baptiste war dagegen zu sehen – als Tod. Und bei Stephen Fry frage ich mich inzwischen, ob Netflix es bei jeder britischen Serie, die geordert wird, zur Bedingung macht, dass er irgendwie dabei sein muss – nach Sex Education und Heartstopper jetzt auch bei The Sandman. Aber es könnte Schlimmeres geben.

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Läuft bei mir (5/2023): Apokalypse und Fantasy

The Last of Us“ kann nicht nur gruselig, sondern auch überraschend schön sein. Außerdem: Abschied von den Hexen aus Fort Salem und Einblicke in die Dreharbeiten zu „Willow“.

Nach einigem Zögern habe ich mich am Wochenende an The Last of Us gewagt.

Meine Zurückhaltung hatte mehrere Gründe. Ich kenne das Spiel nicht, auf dem die Serie beruht. Ich bin grundsätzlich kein Fan von Horror, schon gar nicht Zombies. Und nachdem ich erst kürzlich Station Eleven gelesen habe, war mein Bedarf an Dystopien eigentlich erst einmal gedeckt.

Auf der anderen Seite klang alles, was ich über die Serie gelesen habe, richtig gut. Und ich war neugierig auf eine der Hauptfiguren, Ellie, die im Spiel queer ist. Deshalb habe ich entschieden, es zumindest mal mit der ersten Folge zu versuchen – vorsorglich tagsüber und ziemlich angespannt. Es ging aber dann doch ganz gut.

Inzwischen habe ich auch Folge 2 und 3 gesehen – neue Folgen erscheinen bei Sky bzw. WOW immer montags – und kann die Begeisterung gut nachvollziehen. Ich bin dabei zwar immer noch etwas angespannt und gerade in Folge 2 gab es einige Szenen, die für mich hart an der Grenze des Erträglichen waren. Aber das hat Folge 3 mehr als aufgewogen. Ohne zu viel zu verraten: In der Folge steht eine sehr rührende Liebesgeschichte im Fokus, die ich in einer Serie, die so ein düsteres Thema hat, nicht erwartet hätte. Für manche ist „Long, Long Time“ bereits jetzt eine der besten Serienfolgen des Jahres.

Szene aus Episode 3 „Long, Long Time“ von „The Last of Us“ (Quelle: HBO)
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„High School“: Pubertät x 2

In „High School“ geht es um die Jugend der Musikerinnen Tegan und Sara Quin in Kanada. Die Serie beruht auf wahren Begebenheiten und dürfte nicht nur für Fans des Duos „Tegan and Sara“ sehenswert sein.

Kommen sich durch die Musik wieder näher: Die Zwillingschwestern Tegan (Railey Gilliland, links) und Sara (Seazynn Gilliland)

Seit dem 13.1. kann man endlich auch beim deutschen Amazon Freevee High School streamen, die Serie nach dem gleichnamigen Buch des Musik-Duos Tegan and Sara. Darin geht es um ihre Jugend in den 1990ern im kanadischen Calgary. Die beiden Musikerinnen waren auch an der Entwicklung vom Buch zur Serie durch Clea DuVall (Happiest Season) beteiligt, die daneben bei den meisten Folgen die Regie übernommen hat.

Tegan und Sara werden in der Serie von den Zwillingen Railey und Seazynn Gilliland gespielt, die Tegan Quin selbst auf TikTok entdeckt hat. Dafür, dass dies ihre erste Rolle ist, machen sie ihre Sache wirklich großartig. Cobie Smulders als Mutter der beiden ist ebenfalls ein Highlight, ich mochte aber auch Kyle Bornheimer als Stiefvater Patrick.

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Läuft bei mir (4/2023): Neue Staffeln, eine neue Serie und ein besonderer Hörtipp

Endlich gibt es auch in Deutschland die finale Staffel von „Motherland: Fort Salem“ zu sehen, außerdem eine neue Staffel von „Wir“. Die neue Serie „High School“ macht Lust auf mehr und ich habe einen Hörtipp, der mir besonders am Herzen liegt.

Für Fans der Serie Motherland: Fort Salem gab es vergangene Woche gleich zwei Überraschungen: Zum einen, dass – ganz ohne Ankündigung – die dritte und leider letzte Staffel endlich auch in Deutschland veröffentlicht wurde. Zum anderen wo die Staffel veröffentlicht wurde: Nicht mehr, wie die vorherigen Staffeln, bei Amazon Prime, sondern bei Disney+. Das war zwar fast zu erwarten, nachdem dort seit einigen Monaten auch schon die ersten beiden Staffeln verfügbar sind. Das aber so gar nicht zu kommunizieren, ist irgendwie schwach, und zwar sowohl von Amazon Prime als auch von Disney+.

Wie dem auch sei, ich habe am Wochenende gleich reingesehen und mich über das Wiedersehen mit Raelle, Scylla, Tally, Abigail und ihren Verbündeten aus Fort Salem gefreut. Ich habe mich aber noch aus einem anderen Grund gefreut, der nichts mit dem Inhalt der Serie selbst zu tun hat. Denn jede Folge, bei der am Ende des Vorspanns „Directed by Amanda Tapping“ steht, erinnert mich an einen wunderbaren Abend in London vor einigen Monaten. Da saß ich an einem Tisch mit Amanda Tapping und sie hat u.a. von den Dreharbeiten zu eben dieser dritten Staffel erzählt, bei der sie nicht nur als Regisseurin, sondern auch als Produzentin fungiert hat.

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Läuft bei mir (3/2023): Was „Inspector Barnaby“ mit „Ted Lasso“ zu tun hat…

...jedenfalls für mich, über welche Schauspielerin ich mich in „Heartstopper“ besonders gefreut habe und was man wissen sollte, bevor man das Buch liest, auf dem die Serie „Station Eleven“ beruht.

Seit letzter Woche zeigt das ZDF auf dem angestammten Krimi-Sendeplatz am Sonntagabend neue Folgen von Inspector Barnaby, und zwar die zwei noch fehlenden aus Staffel 22 und den Beginn von Staffel 23. Die britische Krimiserie, die im Original Midsomer Murders heißt, gibt es seit über 25 Jahren, inzwischen ermittelt bereits der zweite DCI Barnaby in der fiktiven englischen Grafschaft Midsomer. Ich sehe die Serie ganz gern, wenn mein Kopf mal etwas Erholung braucht; man muss sich nicht übermäßig konzentrieren, um der Handlung zu folgen, sie ist aber auch nicht langweilig, sondern es gibt immer einige unerwartete Wendungen und am Schluss meist eine*n überraschende*n Täter*in.

Und ich bin bei jeder neuen Folge gespannt, wen aus der Riege der Schauspieler*innen ich kenne. Im Laufe der Zeit waren in der Serie schon viele bekannte Gesichter zu sehen, teilweise noch bevor sie bekannt wurden, z.B. Orlando Bloom und die spätere Oscar-Gewinnerin Olivia Colman. In Staffel 22 habe ich mich besonders gefreut, Rachael Stirling (Tipping the Velvet, The Bletchley Circle) zu sehen. Und Hannah Waddinghams Gastauftritt in derselben Staffel hat mich dazu gebracht, endlich mal in Ted Lasso reinzusehen.

Hannah Waddingham in Folge 22×02, „Die Zierstich-Gesellschaft“
(Quelle: ZDF-Mediathek)

Was ich allerdings noch ausbaufähig finde: Die Darstellung queerer Figuren. Sie kommen vor, aber häufig als Opfer, Täter oder beides und wenn das mal nicht so ist, dann ist die Sexualität meistens ein Geheimnis. Eine lesbische Ermittlerin oder ein schwuler Gerichtsmediziner würden der Serie mal ganz gut tun.


Apropos Olivia Colman: Ich habe jetzt auch endlich Heartstopper gesehen und kann die Begeisterung verstehen. Wirklich eine schöne Serie und so wichtig für junge Menschen, die entweder schon „out“ sind oder wegen ihrer Sexualiät oder Geschlechtsidentität noch unsicher. Was mich auch gefreut hat: Die durchweg positiven Reaktionen der Erwachsenen, insbesondere der Eltern.

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Läuft bei mir (2/2023): Tolle neue(re) Serien und ein bisschen Nostalgie

Warum „The Bear“ mich tatsächlich begeistert und „Willow“ mich nicht enttäuscht hat. Außerdem Abschied von „Brooklyn Nine-Nine“, 30 Jahre „Star Trek: Deep Space Nine“ und Start von „High School“ in Deutschland.

Letzte Woche hatte ich geschrieben, dass ich zwischen den Jahren angefangen habe, die Serie The Bear zu sehen, weil sie bei vielen Serienkritiker*innen weit oben auf ihren „Best of 2022“-Listen stand. Ich habe ein bisschen gebraucht, um mit der Serie warm zu werden und hatte schon befürchtet, dass es mir wie mit The White Lotus gehen würde. Da kann ich bis heute nicht nachvollziehen, warum so viele so begeistert von der Serie sind.

Nachdem ich mit der ersten Staffel durch bin, kann ich die Begeisterung für The Bear allerdings tatsächlich verstehen. Vor allem die letzten beiden Folgen haben mich endgültig überzeugt.

(Vorsicht, ab hier leichte Spoiler)

Der überwiegende Teil von Folge 7 ist als Plansequenz gefilmt, d.h. ohne Schnitt. Und da passiert so viel, dass man als Zuschauer*in fast froh ist, dass die Folge vergleichsweise kurz ist, weil man am Schluss tatsächlich einen Moment zum Durchatmen braucht. Das darauffolgende Staffelfinale hat dafür Überlänge, fühlt sich aber nie so an. Hier geht es intensiv um die Figuren und ihre Motivation, was die Staffel insgesamt rund macht und zu einem guten Ende bringt. Gleich zwei solcher eher außergewöhnlichen Folgen in einer ersten Staffel zu wagen scheint mutig, hat sich aber ausgezahlt: The Bear wurde bereits um eine weitere Staffel verlängert.


Im Beitrag letzte Woche hatte ich auch über meine Vorfreude auf die neue Folge von Willow geschrieben, u.a. weil es eine besondere Szene zwischen Kit und Jade geben sollte. Und die gab es. Es war, vor allem auch visuell, wohl eine der schönsten romantischen Szenen zwischen zwei Frauen, die ich in einer Serie kenne. Auf Twitter gibt es jede Menge Bilder, u.a. in diesem Tweet. Auch insgesamt hat Folge 7 nicht enttäuscht. Diese Woche kommt das Staffelfinale und ich bin sehr gespannt. Und hoffe, dass Disney die Fans nicht zu lange warten lassen wird mit der Entscheidung, ob es mit der Serie weitergeht.


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Läuft bei mir (1/2023): Abschied und Neuanfänge zum Jahreswechsel

Mit dem neuen Jahr beginne ich auch mit einer neuen Kolumne: „Läuft bei mir“. Der Plan ist, regelmäßig und eher kurz über die Serien zu schreiben, die ich gerade sehe bzw. gesehen habe sowie darüber, was bei mir in Sachen Serien sonst gerade so los ist.

Frohes neues Jahr! Ich hoffe ihr seid alle gut reingekommen und wünsche uns allen ein wunderbares 2023, vor allem mit vielen inspirierten und inspirierenden Serien und guten Nachrichten für unsere Lieblingsserien.

Ich habe die etwas ruhigere Zeit zwischen den Jahren genutzt, um die Dinge zu tun, auf denen dieser Blog basiert: Serien sehen und über Serien schreiben.


Unter anderem habe ich noch einmal alle drei Doctor Who-Specials gesehen, die 2022 ausgestrahlt wurden: Eve of the Daleks, Legend of the Sea Devils und The Power of the Doctor.

In meinem Serienrückblick auf 2022 hatte ich schon geschrieben, dass ich selbst ein wenig überrascht war von meiner Reaktion auf den Abschied von Thirteen. Nachdem ich das Abschiedsspecial jetzt noch einmal gesehen habe, ist mir auch klar, woran das vor allem lag: Jodie Whittaker und Mandip Gill. Die letzten gemeinsamen Szenen von Thirteen und Yaz – von der Erkenntnis, dass die Zeit für Thirteen abgelaufen ist und ihr Körper begonnen hat, sich zu regenerieren, bis zum letzten Blick zum Abschied – waren so emotional und so grandios gespielt, dass sie mir beim wiederholten Ansehen gleich noch mal das Herz gebrochen haben. Ich werde Jodie Whittaker als Doctor und Mandip Gill an ihrer Seite als Yaz vermissen. Aber ich kann mich jetzt immerhin auch schon ein bisschen auf die neuen Folgen freuen, die es Ende des Jahres geben wird.

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