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Frohes neues Serienjahr 2019

Das neue Jahr ist inzwischen knapp zwei Wochen alt. Ich hoffe, dass ihr alle einen guten Start hattet und wünsche euch – mit etwas Verspätung, aber von Herzen – ein ganz wunderbares Jahr 2019.

Wie bereits in vergangenen Jahren möchte ich auch im ersten Blogbeitrag 2019 einen Blick auf das vor uns liegende Serienjahr werfen, vor allem auf die Serien, auf die ich mich freue oder gespannt bin. Außerdem müssen wir uns auch in diesem Jahr leider wieder von Serien verabschieden.

Das fängt ja gut an!

Aber fangen wir im Januar an. Bereits heute startet in Großbritannien die neue, inzwischen 8. Staffel von Call the Midwife. 2018 war ich ein wenig skeptisch, ob ich die Serie immer noch so gut finden würde, nachdem mit Patsy und Delia zwei meiner Lieblingsfiguren nicht mehr dabei sind. Die Antwort war ein sehr ausdrückliches “Ja”. Besonders die neu dazugestoßene Hebamme Lucille ist eine sehr interessante und sympathische Figur. In der neuen Staffel werden zudem weitere neue Figuren hinzukommen, auf die ich sehr gespannt bin.

Am kommenden Freitag veröffentlicht Netflix die neue Staffel von Grace and Frankie. Ich habe es im vergangenen Jahr endlich geschafft, die Serie zu bingen, und war sehr gespannt, wie es nach dem Cliffhanger am Ende der 4. Staffel weitergeht. Der Trailer für die neuen Folgen ist jedenfalls schon wieder sehr vielversprechend:

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Meine Serienwoche: The Bold Type, Westworld & mehr

In dieser Woche habe ich mich vor allem über die neuen Folgen von “The Bold Type” und ein bekanntes Gesicht in “Westworld” gefreut. Geärgert habe ich mich allerdings auch – über Programmänderungen wegen der Fußball-WM.

Recaps von The Bold Type

Vergangene Woche hatte ich angekündigt, in dieser Woche endlich mit der neuen Staffel von The Bold Type starten zu wollen. Gesagt, getan.

Eigentlich wollte ich über die Serie nur im Rahmen meiner regelmäßigen “Serienwoche”-Beiträge schreiben. Dann hat mir das Schreiben allein über die erste Folge aber schon so viel Spaß gemacht und ging vor allem auch so leicht von der Hand, dass ich entschieden habe, bei den Seriennotizen eine neue Kategorie einzuführen: Recaps.

Ganz neu ist das Recap-Schreiben für mich nicht. Genau genommen hat meine Bloggerinnenkarriere mit Recaps angefangen. In meinen ersten Blogs habe ich englische Zusammenfassungen von lesbischen Storylines in deutschen Dailys geschrieben, angefangen mit Verbotene Liebe, später dann auch Marienhof, Hand aufs Herz und GZSZ. (Wen’s interessiert: Hier kann man noch viele davon nachlesen.)

Was aber tatsächlich Neuland für mich ist: Deutschsprachige Recaps zu schreiben von jeweils einer ganzen Serienfolge. The Bold Type ist hier also sowohl Premiere als auch Testobjekt. Der erste Beitrag ist bereits online:

“The Bold Type” Staffel 2, Folge 1: “Feminist Army”

Ich würde mich über Feedback freuen. 🙂

Sela Ward in Westworld

Im Beitrag zur letzten Serienwoche hatte ich auch geschrieben, dass ich mich auf die neue Folge von Westworld freue, und zwar vor allem wegen einer Gastdarstellerin: Sela Ward.

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Meine Serienwoche: The Good Fight, Call the Midwife & mehr

Ich hatte in dieser Woche ein bisschen mehr Zeit zum Seriengucken und habe sie genutzt. Unter anderem habe ich mich mit Begeisterung auf die 2. Staffel von “The Good Fight” gestürzt und es endlich geschafft, Staffel 7 von “Call the Midwife” zu Ende zu gucken. Außerdem haben mich u.a. “Lucifer”, “Westworld” und “The Bold Type” beschäftigt.

The Good Fight

Staffel 2 von The Good Fight wird seit dieser Woche beim PayTV-Sender Fox gezeigt (zu empfangen u.a. mit Sky Ticket). In den USA liefen die neuen Folgen im Frühjahr, allerdings habe ich bewusst wenig darüber gelesen, weil ich nicht gespoilert werden wollte. Was ich jedoch weiß ist, dass die 2. Staffel wohl so gut angekommen sein muss, dass die Serie bereits um eine 3. Staffel verlängert wurde. Und das kann ich, gemessen an den ersten beiden Folgen, gut nachvollziehen.

Dabei war die erste Folge für mich eine typische Auftaktfolge, in der die wichtigsten Handlungsstränge vorgestellt wurden, die in der Staffel (voraussichtlich) eine Rolle spielen werden, während es in Folge 2 ans Eingemachte ging: Die Gerichtsverhandlung von Maia, der vorgeworfen wird, von den Betrügereien ihres Vaters gewusst zu haben. Diese Art von Folgen, in denen es um bestimmte Fälle und deren Austragung vor Gericht geht, fand ich schon bei The Good Wife immer großartig und so ging es mir auch bei dieser Folge. Das lag weniger an der Figur Maia, mit der ich in der gesamten ersten Staffel nicht warm geworden bin und mit der ich immer noch nicht viel anfangen kann, als vielmehr an den Frauen an ihrer Seite: Lucca, Diane und Marissa.

Besonders spannend fand ich zudem bereits in den ersten beiden Folgen die Dynamik zwischen Diane Lockhart und Liz Lawrence, die nach dem Tod ihres Vaters Carl Reddick als neue Partnerin in die Kanzlei Reddick, Boseman & Lockhart eintritt. Dabei ist nicht ganz klar, welches Spiel Liz spielt, insbesondere auch im Hinblick auf Diane. Audra MacDonald als Liz ist ein wirklicher Gewinn für die Serie. Und Christine Baranski als Diane Lockhart ist und bleibt einfach nur großartig.

Call the Midwife

In dieser Woche habe ich es endlich geschafft, die aktuelle Staffel von Call the Midwife zu Ende zu gucken, obwohl die DVD-Box schon seit einigen Wochen bei mir liegt. Aber Call the Midwife gehört für mich zu den Serien, die ich nicht einfach zwischendurch mal so durchgucken kann, sondern für die ich mir Zeit nehme und Ruhe benötige. Denn diese Serie geht unter die Haut.

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Frohes neues Serienjahr 2018

Das neue Jahr ist schon einige Tage alt, ich möchte trotzdem an dieser Stelle noch einmal allen Leser*innen dieses Blogs ein frohes neues Jahr wünschen! Möge 2018 ein Jahr werden, auf das wir im Nachhinein gerne zurückblicken – auch, was Serien angeht.

Wie im vergangenen Jahr möchte ich das Serienjahr 2018 mit einer persönlichen Vorschau beginnen: Auf welche Serien freue ich mich oder bin gespannt, bei welchen bin ich eher ein wenig skeptisch und von welchen muss ich leider Abschied nehmen.

Das fängt ja gut an

Ein erstes Highlight gibt es bereits im Januar: die neuen Folgen von One Day at a Time. Diese Sitcom hatte ich Anfang des vergangenen Jahres gar nicht auf dem Schirm, aber sie stellte einen tollen Einstieg in das Serienjahr dar und wurde zu meiner liebsten neuen Serie 2017. Über die Gründe habe ich vor einigen Wochen hier etwas geschrieben: Mein Serienjahr 2017: Meine zwei liebsten neuen Serien. Staffel 2 ist für den 26. Januar angekündigt. Der erste Trailer, der vor einigen Tagen veröffentlich wurde, verstärkt meine Vorfreude noch.

Ebenfalls voraussichtlich in den ersten Wochen des neuen Jahres wird es neue Folgen von Call the Midwife geben. Ein genaues Datum, wann die Ausstrahlung von Staffel 7 beginnen wird, wurde allerdings noch nicht bekannt gegeben. Auf Call the Midwife habe ich mich in den vergangenen Jahren immer sehr gefreut, in diesem Jahr bin ich ein wenig zurückhaltend. Meine beiden Lieblingsfiguren, Patsy Mount und Delia Busby, werden in den neuen Folgen nicht nur nicht dabei sein. Im Weihnachtsspecial wurde ihre Abwesenheit wohl nicht einmal erklärt. Das Special konnte ich noch nicht sehen, weil es bei den Streaming Services meiner Wahl bisher nicht verfügbar ist. Hoffentlich ändert sich das, sobald der Starttermin für die 7. Staffel feststeht. Gucken werde ich diese auf jeden Fall, denn wie ich im Jahresrückblick 2017 über “CtM” geschrieben habe, ist es einfach eine schöne Serie.

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Mein Serienjahr 2017: Meine 10 Lieblingsserien

Wer meine Beiträge bei Tumblr und Facebook den Dezember über verfolgt hat, wird bereits einen Eindruck davon bekommen haben, welche Serien ich besonders toll fand. Weil “Best of”-Listen zum Jahresende aber immer sehr angesagt sind, habe ich als vorletzten Beitrag für 2017 noch einmal meine “Top Ten”, mein 10 Lieblingsserien 2017 aufgelistet.

Auswahl und Reihenfolge sind, wie bei solchen Aufzählungen üblich, total subjektiv. Und natürlich stehen nur Serien auf der Liste, die ich auch gesehen habe. Das waren 2017 zwar viele, aber leider nicht alle, von denen mir im Laufe des Jahres vorgeschwärmt wurde. Bei der Zusammenstellung bin ich vor allem danach gegangen, welche Serien mir am meisten Spaß gemacht, mich unterhalten, gefesselt, fasziniert und auf andere Weise besonders angesprochen haben. Entscheidend war dabei nicht nur das Geschehen auf dem Bildschirm, sonder auch das “Drumherum”. Das zeigt sich besonders gut an meiner Nummer 1. Nicht immer bezieht sich meine Einschätzung zudem unbedingt auf die aktuellste Staffel. Bei meiner Nummer 9 habei ich 2017 viele alte Folgen “gebinged”, die ich zum Teil besser fand als die Staffel, die 2017 veröffentlicht wurde.

Da ich über alle Serien im Dezember bzw. teilweise auch schon früher geschrieben habe, verlinke ich einfach auf die jeweiligen Beiträge. Nur zu meiner Nummer 1 schreibe ich am Schluss noch ein bisschen mehr – auch, weil es sicher einige Leser*innen gibt, die sich ein bisschen darüber wundern werden.

Hier ist aber zunächst die gesamte Liste, rückwärts gezählt von Platz 10:

  1. Dark
  2. Doctor Who
  3. This Is Us
  4. Julie’s Greenroom
  5. One Mississippi
  6. The Good Fight
  7. The Bold Type
  8. One Day at a Time
  9. The Good Place
  10. Wynonna Earp

Warum ist Wynonna Earp meine Lieblingsserie 2017? (Spoiler Staffel 2!)

Weil die Serie Spaß macht. Weil es tolle Frauenfiguren gibt. Weil sie engagierte Fans hat. Weil Cast und Crew nah dran sind an den Fans und diese ernst nehmen, allen voran Showrunnerin Emily Andras. Weil Emily Andras trotzdem nicht vergessen hat, dass zu einer interessanten Geschichte auch Konflikte und Spannungen gehören und dafür auch mal den Unmut von “Shippern” in Kauf nimmt. Natürlich wegen WayHaught, dem Frauenpaar Waverly Earp und Nicole Haught, deren Romanze in Staffel 2 zur zentralen Liebesgeschichte der Serie wurde. Und last but not least: Weil das Team um Emily Andras es geschafft hat, eine Situation, die enorme Schwierigkeiten für die Produktion hätte bedeuten können, so in die Serie einzubauen, dass sie die Geschichte und die Entwicklung der Figuren, insbesondere Wynonna, letztlich sogar deutlich vorangebracht hat. Die Schwangerschaft von Hauptdarstellerin Melanie Scrofano wurde so nicht zu einem Dilemma, sondern entpuppte sich im Nachhinein als Glücksfall für die Serie.

Das war der vorletzte Beitrag über mein Serienjahr 2017. Morgen ziehe ich noch einmal ein etwas allgemeineres Fazit – was gab es sonst noch, was war gut, was war schlecht – und äußere außerdem ein paar Wünsche für das Serienjahr 2018.

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Mein Serienjahr 2017: Meine zwei liebsten neuen Serien

Ulrike und Marco, die den tollen Podcast Die Seriensprechstunde machen, haben neulich gefragt, welche meine zwei liebsten neuen Serien 2017 sind. Ich habe den beiden dazu eine kurze Sprachnachricht aufgenommen, die in der aktuellen Episode zu hören ist.

Die Seriensprechstunde
Die Antwort auf die Frage ist mir gar nicht so leicht gefallen, wie ich zunächst erwartet hatte. Das lag allerdings weniger daran lag, dass ich 2017 keine Serien gesehen hätte. Das Gegenteil ist der Fall, wie ich u.a. hier geschrieben habe und in diesem Monat ja auch jeden Tag auf Facebook und Tumblr dokumentiere.

Vielmehr habe ich festgestellt, dass viele Serien, die ich 2017 neu angefangen habe zu gucken und richtig toll finde, bereits aus 2016 stammen und daher nicht als “neue Serien 2017” gelten. Hierzu gehören z.B. This Is Us, The Good Place oder auch Wynonna Earp. Unter den wenigen wirklich ganz neuen Serien gab es aber zum Glück auch einige Perlen. Zwei davon sind One Day at a Time und The Bold Type.

Da ich für die Seriensprechstunde nur kurz beschreiben sollte, was mir an den Serien gut gefällt, ich aber gern mehr erzählt hätte, hole ich das jetzt hier noch mal nach.

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