“The Bold Type” Staffel 2, Folge 1: “Feminist Army”

“The Bold Type” ist wieder da! In der Auftaktfolge von Staffel 2 muss Jane sich in ihrem neuen Job zurechtfinden, Sutton hat eine Entscheidung zu treffen und Kat und Adenas Beziehung wird auf eine erste Probe gestellt.

Wieder vereint: Meghann Fahy, Aisha Dee und Katie Stevens als Sutton, Kat und Jane
(Quelle: Freeform)

Im vergangenen Dezember hatte ich in meinem persönlichen “Ich schreibe über Serien”-Jahresendspurt auch über meine zwei liebsten neuen Serien 2017 geschrieben. Eine davon war The Bold Type. Davon, dass ich die Serie so gut fand, war ich selbst ziemlich überrascht. Die Gründe für meine Skepsis und was es war, das mich dann doch von der Serie überzeugt hat, habe ich hier notiert.

Letzte Woche ist nun endlich die zweite Staffel gestartet. Zur Erinnerung: Das Finale der ersten Staffel hinterließ die Zuschauer*innen mit so einigen Fragen im Hinblick auf die Zukunft der drei Protagonistinnen Jane, Kat und Sutton. Wie würde es Jane mit ihrer Entscheidung ergehen, das Magazin Scarlet zu verlassen und zukünftig für das digitale Medium Incite zu schreiben? Gibt es – nach Suttons kurzem Beziehungsversuch mit Alex – doch noch eine Chance für sie und Richard? Und wie sieht die Zukunft für Kat und Adena aus?

Auf alle diese Fragen gab es in Folge 1 der neuen Staffel mit dem Titel “Feminist Army” Antworten.

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Meine Serienwoche: The Good Fight, Call the Midwife & mehr

Ich hatte in dieser Woche ein bisschen mehr Zeit zum Seriengucken und habe sie genutzt. Unter anderem habe ich mich mit Begeisterung auf die 2. Staffel von “The Good Fight” gestürzt und es endlich geschafft, Staffel 7 von “Call the Midwife” zu Ende zu gucken. Außerdem haben mich u.a. “Lucifer”, “Westworld” und “The Bold Type” beschäftigt.

The Good Fight

Staffel 2 von The Good Fight wird seit dieser Woche beim PayTV-Sender Fox gezeigt (zu empfangen u.a. mit Sky Ticket). In den USA liefen die neuen Folgen im Frühjahr, allerdings habe ich bewusst wenig darüber gelesen, weil ich nicht gespoilert werden wollte. Was ich jedoch weiß ist, dass die 2. Staffel wohl so gut angekommen sein muss, dass die Serie bereits um eine 3. Staffel verlängert wurde. Und das kann ich, gemessen an den ersten beiden Folgen, gut nachvollziehen.

Dabei war die erste Folge für mich eine typische Auftaktfolge, in der die wichtigsten Handlungsstränge vorgestellt wurden, die in der Staffel (voraussichtlich) eine Rolle spielen werden, während es in Folge 2 ans Eingemachte ging: Die Gerichtsverhandlung von Maia, der vorgeworfen wird, von den Betrügereien ihres Vaters gewusst zu haben. Diese Art von Folgen, in denen es um bestimmte Fälle und deren Austragung vor Gericht geht, fand ich schon bei The Good Wife immer großartig und so ging es mir auch bei dieser Folge. Das lag weniger an der Figur Maia, mit der ich in der gesamten ersten Staffel nicht warm geworden bin und mit der ich immer noch nicht viel anfangen kann, als vielmehr an den Frauen an ihrer Seite: Lucca, Diane und Marissa.

Besonders spannend fand ich zudem bereits in den ersten beiden Folgen die Dynamik zwischen Diane Lockhart und Liz Lawrence, die nach dem Tod ihres Vaters Carl Reddick als neue Partnerin in die Kanzlei Reddick, Boseman & Lockhart eintritt. Dabei ist nicht ganz klar, welches Spiel Liz spielt, insbesondere auch im Hinblick auf Diane. Audra MacDonald als Liz ist ein wirklicher Gewinn für die Serie. Und Christine Baranski als Diane Lockhart ist und bleibt einfach nur großartig.

Call the Midwife

In dieser Woche habe ich es endlich geschafft, die aktuelle Staffel von Call the Midwife zu Ende zu gucken, obwohl die DVD-Box schon seit einigen Wochen bei mir liegt. Aber Call the Midwife gehört für mich zu den Serien, die ich nicht einfach zwischendurch mal so durchgucken kann, sondern für die ich mir Zeit nehme und Ruhe benötige. Denn diese Serie geht unter die Haut.

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“Doctor Who” Staffel 1: Liebe auf den zweiten Blick

Die britische Science Fiction-Serie “Doctor Who” gehört seit einigen Jahren zu meinen Lieblingsserien. Allerdings war es keine Liebe auf den ersten Blick. Ein paar Notizen zu Staffel 1.

Die TARDIS des Doctors

Vor einigen Monaten habe ich hier im Blog angekündigt, dass ich regelmäßig etwas über Doctor Who schreiben möchte, weil ich die Serie gerade noch einmal gucke und mir jede Menge Notizen mache. Hier kommt nun endlich der erste Beitrag zur Artikelserie. Darin geht es um Staffel 1. Wer zunächst einmal mehr über die Hintergründe der Serie erfahren möchte, dem empfehle ich den bereits erwähnten Intro-Artikel zu dieser Artikelserie.

If at first you don’t succeed…

Bereits im Intro-Artikel habe ich unter anderem beschrieben, dass ich zwei Anläufe brauchte, um mit Doctor Who warm zu werden. Erst, als ich beim zweiten Versuch nicht nur die Pilotfolge schaute, sondern sofort Folge 2 hinterher, klappte es mit dem Weitergucken.

Auch als ich Staffel 1 vergangenes Jahr noch einmal geguckt habe, bin ich zu dem Ergebnis gekommen, dass Folge 1 definitiv nicht zu meinen Favoriten gehört. Das mag viele Gründe haben. Anders als in der zweiten Folge lernt man zum Beispiel in der Pilotfolge die TARDIS – das Transportmittel des Doctors – nicht wirklich in Aktion kennen, d.h. er reist weder durchs Weltall noch durch die Zeit. Diese Science Fiction-Elemente fehlten mir wohl einfach. Außerdem ist die TARDIS fast wie eine eigenständige Figur in DoctorWho, was in der Pilotfolge der neuen Staffel nicht deutlich wird, wenn man die ursprüngliche Serie nicht kennt.

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Frohes neues Serienjahr 2018

Das neue Jahr ist schon einige Tage alt, ich möchte trotzdem an dieser Stelle noch einmal allen Leser*innen dieses Blogs ein frohes neues Jahr wünschen! Möge 2018 ein Jahr werden, auf das wir im Nachhinein gerne zurückblicken – auch, was Serien angeht.

Wie im vergangenen Jahr möchte ich das Serienjahr 2018 mit einer persönlichen Vorschau beginnen: Auf welche Serien freue ich mich oder bin gespannt, bei welchen bin ich eher ein wenig skeptisch und von welchen muss ich leider Abschied nehmen.

Das fängt ja gut an

Ein erstes Highlight gibt es bereits im Januar: die neuen Folgen von One Day at a Time. Diese Sitcom hatte ich Anfang des vergangenen Jahres gar nicht auf dem Schirm, aber sie stellte einen tollen Einstieg in das Serienjahr dar und wurde zu meiner liebsten neuen Serie 2017. Über die Gründe habe ich vor einigen Wochen hier etwas geschrieben: Mein Serienjahr 2017: Meine zwei liebsten neuen Serien. Staffel 2 ist für den 26. Januar angekündigt. Der erste Trailer, der vor einigen Tagen veröffentlich wurde, verstärkt meine Vorfreude noch.

Ebenfalls voraussichtlich in den ersten Wochen des neuen Jahres wird es neue Folgen von Call the Midwife geben. Ein genaues Datum, wann die Ausstrahlung von Staffel 7 beginnen wird, wurde allerdings noch nicht bekannt gegeben. Auf Call the Midwife habe ich mich in den vergangenen Jahren immer sehr gefreut, in diesem Jahr bin ich ein wenig zurückhaltend. Meine beiden Lieblingsfiguren, Patsy Mount und Delia Busby, werden in den neuen Folgen nicht nur nicht dabei sein. Im Weihnachtsspecial wurde ihre Abwesenheit wohl nicht einmal erklärt. Das Special konnte ich noch nicht sehen, weil es bei den Streaming Services meiner Wahl bisher nicht verfügbar ist. Hoffentlich ändert sich das, sobald der Starttermin für die 7. Staffel feststeht. Gucken werde ich diese auf jeden Fall, denn wie ich im Jahresrückblick 2017 über “CtM” geschrieben habe, ist es einfach eine schöne Serie.

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Mein Serienjahr 2017: Fazit – und einige Wünsche für 2018

In den vergangenen Wochen habe ich viel über Serien geschrieben, die ich in diesem Jahr gesehen habe. Das waren deutlich mehr, als ich Anfang des Jahres erwartet hatte, und trotzdem bei Weitem nicht alle, die ich gern gesehen hätte. Was ich ebenfalls im Januar geahnt habe: Wie schwer es sein würde zu entscheiden, welchen neuen Serien ich eine Chance gebe bzw., insbesondere aus zeitlichen Gründen, überhaupt geben kann. Das wird im kommenden Jahr ganz sicher nicht anders werden. Natürlich ist das ein Luxusproblem, denn die aktuelle Serienvielfalt ist großartig. Trotzdem finde ich es manchmal ein bisschen schade.

Was ich 2017 spannend zu beobachten fand war, wie viel wichtiger die Verantworlichen in Sendern und Produktionsfirmen Fanreaktionen nehmen. Massive Fanproteste haben Netflix dazu gebracht, der eigentlich schon abgesetzten Serie Sense8 noch ein Finale zu spendieren. Bei der Verlängerung von Wynonna Earp um eine dritte Staffel, die aufgrund der Einschaltquoten alles andere als sicher war, spielte auch eine Rolle, dass die Serie so begeisterte und leidenschaftliche Fans hat. Und als im Sommer die Serie Orphan Black endete, widmete die New York Times der Fangemeinde, dem sogenannten “Clone Club”, gleich einen ganzen Artikel: “Forget Ratings.‘Orphan Black’ Had the #CloneClub.”

In Sachen Sichtbarkeit von LGBTQ* setzte sich bei Serien insbesondere aus den USA und Kanada der positive Trend fort, dass mehr und mehr lesbische, schwule, bi- und transsexuelle sowie inzwischen sogar nicht-binäre Figuren zu sehen sind, und zwar in immer wichtigeren Rollen. Auch aus den massiven Fanprotesten des Jahres 2016 unter dem Motto “LGBT Fans Deserve Better”, als viele Zuschauer*innen insbesondere beklagten, dass unverhältnismäßig viele lesbische und bisexuelle Frauenfiguren den Serientod sterben müssen, scheinen die Verantwortlichen in den USA gelernt zu haben. Deutsche Serien hinken in Sachen Vielfalt sowie bei der Vermeidung von Klischees leider noch immer deutlich hinterher. Immerhin gab es mit Zarah hier einen gewissen Lichtblick, und auch bei Dark wurde zum Ende von Staffel 1 eine Liebesgeschichte zwischen zwei Frauen angedeutet.

Was mich zu meinen Wünschen für 2018 bringt. Einer ist nämlich, dass die Geschichte zwischen Angnes Nielsen und Doris Tiedemann in Dark weitererzählt wird, oder dass zumindest Antje Traue als Agnes in Staffel 2 wieder dabei ist. Einige weitere:

  • Supergirl ohne Mon-El,
  • dass Alex Danvers wieder glücklich verliebt ist,
  • eine 2. Staffel von Julie’s Greenroom und eine 3. Staffel von One Mississippi,
  • dass Nomi und Amanita im Finale von Sense8 heiraten,
  • eine Zukunft für Kat und Adena in The Bold Type,
  • dass die Einschaltquoten für die 3. Staffel von Wynonna Earp so gut sind, dass die Fans nicht um eine Verlängerung bangen müssen,
  • natürlich, wie immer, mehr Vielfalt und weniger Klischees in deutschen Serien und
  • ganz viele tolle neue Serien, insbesondere welche mit spannenden und interessanten Frauenfiguren, und ausreichend Zeit, sie zu gucken.

Dies ist der letzte Beitrag für 2017. Ich bedanke mich bei allen, die mich in den letzten Wochen auf dem Ausflug durch mein Serienjahr 2017 begleitet haben, für alle “Gefällt mir”-Klicks, Herzchen, Retweets und Kommentare. Guten Rutsch!