Mein Serienjahr 2017: Westworld

Eine der neueren Serien, die ich dieses Jahr gesehen habe, war Westworld. Und die hat bei mir gemischte Gefühle ausgelöst.

Einerseits fand ich sie sehr gut geschrieben, mit immer wieder überraschenden Wendungen und tollen Figuren, die großartig gespielt wurden. Vor allem Evan Rachel Wood und Thandie Newton haben mir sehr gut gefallen und wurden für ihre Leistungen meiner Ansicht nach zu Recht jeweils für einen Emmy nominiert. Und als großer Fan der Serie Borgen war ich nach nur kurzer Zeit wieder in Sidse Babett Knudsen verliebt, und das, obwohl sie nicht unbedingt eine sehr sympathische Rolle hat.

Andererseits war mir die Serie stellenweise zu düster und vor allem zu brutal. Das Interessante daran: Die Gewalt richtete sich zu Beginn vor allem gegen die Roboter, also eigentlich gegen Dinge. Diese werden jedoch durch die Art, wie die Serie erzählt ist, überwiegend so dargestellt, dass die Zuschauer sie als menschlich wahrnehmen und Sympathie entwickeln, sich sogar mit ihnen identifizieren. Und dieser erzählerische Dreh führt einen sehr schnell zu der Kernfrage, die die Serie stellt: Was genau macht einen Menschen eigentlich aus?

Westworld – Official Trailer

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