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Mein Serienjahr 2017: The Good Fight

Eine der wenigen neuen Serien, die ich 2017 gesehen habe, war The Good Fight. Und die hat sich irgendwie auch nicht ganz neu angefühlt, denn das Spinoff von The Good Wife hat sich zumindest in Staffel 1 doch stark an die Ursprungsserie angelehnt.

Das ist nicht unbedingt von Nachteil, insbesondere wenn es um die Stärken von The Good Wife geht. Dazu gehören einige Figuren, allen voran zwei der drei Hauptfiguren, Diane Lockhart und Lucca Quinn, die aus The Good Wife übernommen wurden und dort für mich zu den interessantesten Figuren gehörten. Daneben gibt es ein Wiedersehen mit einigen Richtern, die man noch aus The Good Wife kennt. Und insbesondere ist Elsbeth Tascioni dabei, eine der unterhaltsamsten Nebenfiguren aus The Good Wife und hier wieder großartig gespielt von Carrie Preston.

Eine weitere Stärke von The Good Wife waren für mich immer die Fälle, um die es ging, und deren Austragung vor Gericht. Auch dies hat The Good Fight hervorragend aufgegriffen.

Womit ich allerdings nur langsam warm geworden bin, waren die meisten der neuen Figuren, eine davon ausgerechnet die dritte Hauptfigur, Maia Rindell, eine junge Anwältin am Anfang ihrer Karriere und Patentochter von Diane. Und auch die etablierten Figuren wirkten auf mich zu Beginn schwächer als gewohnt. Insbesondere bei Lucca hatte ich anfangs das Gefühl, dass sie ihren Biss verloren hatte. Dennoch ist The Good Fight wirklich sehenswert, vor allem natürlich für Fans von The Good Wife. Aktuell wird eine zweite Staffel gedreht und ich bin schon sehr gespannt, wie es weitergeht.

TRAILER | The Good Fight

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