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Mein Serienjahr 2017: Call the Midwife

Heute Abend läuft in Großbritannien die Weihnachtsfolge von Call the Midwife. Wie schon in den vergangenen Jahren freue ich mich darauf, die Freude ist aber ein wenig getrübt, denn zwei meiner Lieblingsfiguren werden wohl nicht dabei sein: Patsy Mount und Delia Busby. Das ist umso enttäuschender, als beide schon im letzten Weihnachtsspecial kaum eine Rolle spielten und die Figur Patsy in der sechsten Staffel, die Anfang 2017 ausgestrahlt wurde, ebenfalls nur für wenige Folgen dabei war. Das lag vor allem daran, dass Schauspielerin Emerald Fennell anderweitig eingebunden war, was auch der Grund sein dürfte, warum sie die Serie nun endgültig verlassen hat. Mit ihr ist leider auch “Delia” Kate Lamb aus CtM ausgestiegen.

Immerhin: So wenig sie in Staffel 6 auch präsent waren, umso mehr wurde unterstrichen, wie sehr sie sich lieben. Schön fand ich auch, dass es nicht zum Skandal wurde, als eine Kollegin zufällig entdeckte, dass die beiden ein Paar sind – obwohl dies in den 1960er Jahren, in denen die Serie spielt, ja tatsächlich noch sehr verpönt war. Stattdessen entpuppte Phyllis sich sogar als Stütze für Delia, als Patsy nach Hongkong zu ihrem im Sterben liegenden Vater reisen musste. Und es gab ein Happy End. Nachdem Fans sich schon lange darüber beschwert hatten, dass zwischen den beiden nie ein Kuss zu sehen war, durften die beiden sich nach Patsys überraschender Rückkehr aus Hongkong im Staffelfinale endlich auch auf dem Bildschirm küssen.

Ich werde Call the Midwife auch ohne Patsy und Delia weitergucken, so wie ich es auch schon geguckt habe, bevor die beiden in der dritten bzw. vierten Staffel zum Ensemble gestoßen sind. Die Serie ist nämlich einfach schön. Aber ich werde sie vermissen.

patsy & delia | certain things

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