Mein Serienjahr 2017: Club der roten Bänder

Dank Mediatheken, Streaming-Diensten wie Netflix und meinem Festplattenrekorder gucke ich Serien nur noch sehr selten “live”, also dann, wenn ein Sender sie ausstrahlt, mitsamt Werbepausen und allem. Einer dieser seltenen Momente war vergangenen Montag. Da lief auf Vox das Finale von Club der roten Bänder. Und auch wenn sie mich sonst eher nerven, war ich diesmal eigentlich ganz froh über die Werbepausen. Die haben es mir nämlich ermöglicht, zwischendurch mal meine Tränen zu trocknen und mir die Nase zu putzen. Denn ich habe – mal wieder – Rotz und Wasser geheult.

Zum Glück waren die beiden letzten Folgen der Serie aber nicht nur traurig. Es gab auch sehr unterhaltsame Momente. Und das ist es, was CdrB für mich so sehenswert gemacht hat. Da wurde ein schweres Thema mit viel Feingefühl, aber auch Humor und Leichtigkeit erzählt. Dabei fand ich es toll, dass der Fokus auf den Kindern und Jugendlichen lag und die Figuren so komplex dargestellt und ernst genommen wurden – mit all ihren Ängsten und Nöten, aber auch Wünschen und Träumen.

Auch wenn es schade ist, dass es kein Wiedersehen mehr mit Leo, Jonas, Emma, Alex, Toni und Hugo gibt, war es aus meiner Sicht richtig, nach der dritten Staffel aufzuhören. So bleibt Club der roten Bänder für mich eine der besten deutschen Serien der letzten Jahre.

Club der roten Bänder – Trailer

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