Mein Serienjahr 2017: Meine 10 Lieblingsserien

Wer meine Beiträge bei Tumblr und Facebook den Dezember über verfolgt hat, wird bereits einen Eindruck davon bekommen haben, welche Serien ich besonders toll fand. Weil “Best of”-Listen zum Jahresende aber immer sehr angesagt sind, habe ich als vorletzten Beitrag für 2017 noch einmal meine “Top Ten”, mein 10 Lieblingsserien 2017 aufgelistet.

Auswahl und Reihenfolge sind, wie bei solchen Aufzählungen üblich, total subjektiv. Und natürlich stehen nur Serien auf der Liste, die ich auch gesehen habe. Das waren 2017 zwar viele, aber leider nicht alle, von denen mir im Laufe des Jahres vorgeschwärmt wurde. Bei der Zusammenstellung bin ich vor allem danach gegangen, welche Serien mir am meisten Spaß gemacht, mich unterhalten, gefesselt, fasziniert und auf andere Weise besonders angesprochen haben. Entscheidend war dabei nicht nur das Geschehen auf dem Bildschirm, sonder auch das “Drumherum”. Das zeigt sich besonders gut an meiner Nummer 1. Nicht immer bezieht sich meine Einschätzung zudem unbedingt auf die aktuellste Staffel. Bei meiner Nummer 9 habei ich 2017 viele alte Folgen “gebinged”, die ich zum Teil besser fand als die Staffel, die 2017 veröffentlicht wurde.

Da ich über alle Serien im Dezember bzw. teilweise auch schon früher geschrieben habe, verlinke ich einfach auf die jeweiligen Beiträge. Nur zu meiner Nummer 1 schreibe ich am Schluss noch ein bisschen mehr – auch, weil es sicher einige Leser*innen gibt, die sich ein bisschen darüber wundern werden.

Hier ist aber zunächst die gesamte Liste, rückwärts gezählt von Platz 10:

  1. Dark
  2. Doctor Who
  3. This Is Us
  4. Julie’s Greenroom
  5. One Mississippi
  6. The Good Fight
  7. The Bold Type
  8. One Day at a Time
  9. The Good Place
  10. Wynonna Earp

Warum ist Wynonna Earp meine Lieblingsserie 2017? (Spoiler Staffel 2!)

Weil die Serie Spaß macht. Weil es tolle Frauenfiguren gibt. Weil sie engagierte Fans hat. Weil Cast und Crew nah dran sind an den Fans und diese ernst nehmen, allen voran Showrunnerin Emily Andras. Weil Emily Andras trotzdem nicht vergessen hat, dass zu einer interessanten Geschichte auch Konflikte und Spannungen gehören und dafür auch mal den Unmut von “Shippern” in Kauf nimmt. Natürlich wegen WayHaught, dem Frauenpaar Waverly Earp und Nicole Haught, deren Romanze in Staffel 2 zur zentralen Liebesgeschichte der Serie wurde. Und last but not least: Weil das Team um Emily Andras es geschafft hat, eine Situation, die enorme Schwierigkeiten für die Produktion hätte bedeuten können, so in die Serie einzubauen, dass sie die Geschichte und die Entwicklung der Figuren, insbesondere Wynonna, letztlich sogar deutlich vorangebracht hat. Die Schwangerschaft von Hauptdarstellerin Melanie Scrofano wurde so nicht zu einem Dilemma, sondern entpuppte sich im Nachhinein als Glücksfall für die Serie.

Das war der vorletzte Beitrag über mein Serienjahr 2017. Morgen ziehe ich noch einmal ein etwas allgemeineres Fazit – was gab es sonst noch, was war gut, was war schlecht – und äußere außerdem ein paar Wünsche für das Serienjahr 2018.

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