Mein Serienjahr 2017: Meine zwei liebsten neuen Serien

Ulrike und Marco, die den tollen Podcast Die Seriensprechstunde machen, haben neulich gefragt, welche meine zwei liebsten neuen Serien 2017 sind. Ich habe den beiden dazu eine kurze Sprachnachricht aufgenommen, die in der aktuellen Episode zu hören ist.

Die Seriensprechstunde
Die Antwort auf die Frage ist mir gar nicht so leicht gefallen, wie ich zunächst erwartet hatte. Das lag allerdings weniger daran lag, dass ich 2017 keine Serien gesehen hätte. Das Gegenteil ist der Fall, wie ich u.a. hier geschrieben habe und in diesem Monat ja auch jeden Tag auf Facebook und Tumblr dokumentiere.

Vielmehr habe ich festgestellt, dass viele Serien, die ich 2017 neu angefangen habe zu gucken und richtig toll finde, bereits aus 2016 stammen und daher nicht als “neue Serien 2017” gelten. Hierzu gehören z.B. This Is Us, The Good Place oder auch Wynonna Earp. Unter den wenigen wirklich ganz neuen Serien gab es aber zum Glück auch einige Perlen. Zwei davon sind One Day at a Time und The Bold Type.

Da ich für die Seriensprechstunde nur kurz beschreiben sollte, was mir an den Serien gut gefällt, ich aber gern mehr erzählt hätte, hole ich das jetzt hier noch mal nach.

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Mein Serienjahr 2017: Ein persönlicher “Ich schreibe über Serien”-Jahresendspurt

Anfang des Jahres habe ich einen längeren Beitrag darüber geschrieben, auf welche Serien ich mich 2017 freue bzw. gespannt bin. Nun ist das Jahr fast zu Ende und ich habe es geschafft, die allermeisten der dort aufgeführten neuen Serienstaffeln bzw. ganz neuen Serien zu sehen und dazu noch viele mehr.

Was ich 2017 jedoch viel zu wenig geschafft habe war, über die Serien, die ich gesehen habe, zu schreiben. Aber einen Monat hat dieses Jahr ja noch und ich habe damit 31 Tage Zeit, das Versäumte nachzuholen. Von heute bis Silvester werde ich daher jeden Tag auf Tumblr und Facebook einen Beitrag veröffentlichen, in dem ich (kurz) etwas über eine oder auch mal mehrere Serien schreibe, die ich 2017 gesehen habe. Teilweise waren das nur einige Folgen, teilweise eine oder mehrere ganze Staffeln. Nicht von allen Serien war ich gleichermaßen begeistert, von einigen sogar richtiggehend enttäuscht. Auch darüber werde ich schreiben.

Auf die jeweiligen Tumblr-Beiträge werde ich hier im Blog in der Seitenleiste verlinken. Um keinen Beitrag zu verpassen, ist es aber natürlich am einfachsten, den “Seriennotizen” auf Tumblr zu folgen oder die entsprechende “Seriennotizen”-Facebookseite zu abonnieren bzw. mir ein “Gefällt mir” zu schenken.

Viel Spaß beim Lesen und Entdecken der Serien, die mein Serienjahr 2017 ausgemacht haben.

Neue Artikelserie: “Doctor Who”-Rewatch

Auch wenn es derzeit so viele gute Serien gibt, dass ich teilweise gar nicht weiß, wo ich mit dem Gucken anfangen soll, habe ich dennoch manchmal das Bedürfnis nach etwas Vertrautem, etwas, bei dem ich weiß, was mich erwartet. Dann gucke ich eine Serie, die ich bereits kenne, einfach noch einmal. Derzeit ist das bei mir die britische Serie Doctor Who.

Der Auslöser dieses “Rewatchs” war, dass die Serie, die in Deutschland leider immer noch ziemlich unbekannt ist, seit Anfang April beim öffentlich-rechtlichen Digitalsender ONE (ehemals einsfestival) ausgestrahlt wird und parallel dazu beim Online-Angebot FUNK im Original gestreamt werden kann.

Jede Menge Notizen

Das Tolle daran, wenn man etwas zum wiederholten Male guckt, ist, dass man teilweise Dinge sieht bzw. erkennt, die einem vorher nicht aufgefallen oder bewusst geworden sind oder deren Bedeutung erst in der Zusammenschau mit späteren Folgen deutlich wird. Beim nochmaligen Gucken von Doctor Who ging mir das von Anfang an so, weshalb ich begonnen habe, mir ein bisschen was dazu aufzuschreiben. Inzwischen habe ich umfangreiche Notizen zu allen Staffeln, die ich bisher noch einmal gesehen habe.

Deshalb habe ich mich entschieden, nicht alles in einen langen “Was ich an Doctor Who toll finde”-Blogbeitrag zu packen, sondern zu jeder Staffel gesondert etwas zu schreiben sowie einige übergreifende Beiträge, z.B. zu der häufig gestellten Frage, mit welcher Folge man als Neuling am besten mit dem Gucken anfangen sollte. Dieser Text dient als kurze Einführung zu den nachfolgenden Blogbeiträgen und enthält einige Erläuterungen für diejenigen, die die Serie nicht kennen. Vielleicht kann ich euch ja auf Doctor Who neugierig machen.

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Kurz notiert: Aktueller Blogbeitrag bei “Rosalie & Co.”

Ende Oktober habe ich im Blog Rosalie & Co. einen Beitrag über frauenliebende Frauen in Serien veröffentlicht. Themen waren u.a. die Sichtbarkeit in deutschen Serien, Supergirl, Grey’s Anatomy und die Schauspielerin Samira Wiley.

Hier geht’s zum Artikel:

Lesben in Serie (Oktober 2017): Deutsche Serien, Supergirl, Grey’s Anatomy und mehr

Alex Danvers (Chyler Leigh, rechts) und Maggie Sawyer (Floriana Lima) in der Serie “Supergirl”

Serientipp: One Mississippi

Wie schon Staffel 1 überzeugen auch die gerade erschienen neuen Folgen von “One Mississippi” mit sympathischen Figuren sowie einer gelungenen Mischung aus ernsten Themen und viel Humor. Sehenswert.

Tig Notaro in “One Mississippi”

Anfang des Jahres habe ich in einem längeren Blogbeitrag mal geschrieben, auf welche Serien ich mich 2017 freue. Mit auf der Liste war die zweite Staffel von One Mississipi. Staffel 1 der Comedyserie von und mit Tig Notaro habe ich letztes Jahr an einem Abend durchgebinged, nachdem ich eigentlich “nur mal reingucken” wollte.

Ähnlich ging es mir gestern Abend mit Staffel 2. Die neuen Folgen sind am vergangenen Freitag erschienen, wieder bei Amazon Prime, und ich wollte gestern Abend nur mal schnell in die ersten Folgen reinschauen, weil ich auf Twitter schon wieder so viel Gutes gelesen hatte. Am Ende des Abends – leider deutlich nach Mitternacht – hatte ich alle sechs neuen Folgen und damit die komplette zweite Staffel geguckt und konnte dann immer noch nicht schlafen gehen, weil ich das, was ich gesehen hatte, erst einmal sacken lassen musste. Denn One Mississippi ist zwar auf der einen Seite sehr unterhaltsam und witzig, schreckt aber auch nicht vor ernsten Themen zurück und die Schauspielerinnen und Schauspieler um Hauptdarstellerin Tig Notaro spielen das so großartig, dass es unter die Haut geht.

Kurz zum Inhalt: One Mississippi basiert auf realen Ereignissen im Leben der amerikanischen Stand-Up-Komikerin Tig Notaro. Als sie vor einigen Jahren an Brustkrebs erkrankte, machte sie dies auf der Bühne zum Thema. Innerhalb kurzer Zeit musste sie nicht nur diese Krankheit, sondern auch eine lebensbedrohliche Darminfektion, den plötzlichen Tod ihrer Mutter sowie die Trennung von ihrer Freundin verkraften. Ihr Auftritt, in dem sie es schaffte, diesen Schicksalsschlägen mit einer gehörigen Prise Galgenhumor zu begegnen, machte sie über Nacht in den USA berühmt.

All dies – Krankheit, Trennung, Tod der Mutter – verarbeitet sie auch in One Mississippi.

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