Frohes neues Serienjahr 2018

Das neue Jahr ist schon einige Tage alt, ich möchte trotzdem an dieser Stelle noch einmal allen Leser*innen dieses Blogs ein frohes neues Jahr wünschen! Möge 2018 ein Jahr werden, auf das wir im Nachhinein gerne zurückblicken – auch, was Serien angeht.

Wie im vergangenen Jahr möchte ich das Serienjahr 2018 mit einer persönlichen Vorschau beginnen: Auf welche Serien freue ich mich oder bin gespannt, bei welchen bin ich eher ein wenig skeptisch und von welchen muss ich leider Abschied nehmen.

Das fängt ja gut an

Ein erstes Highlight gibt es bereits im Januar: die neuen Folgen von One Day at a Time. Diese Sitcom hatte ich Anfang des vergangenen Jahres gar nicht auf dem Schirm, aber sie stellte einen tollen Einstieg in das Serienjahr dar und wurde zu meiner liebsten neuen Serie 2017. Über die Gründe habe ich vor einigen Wochen hier etwas geschrieben: Mein Serienjahr 2017: Meine zwei liebsten neuen Serien. Staffel 2 ist für den 26. Januar angekündigt. Der erste Trailer, der vor einigen Tagen veröffentlich wurde, verstärkt meine Vorfreude noch.

Ebenfalls voraussichtlich in den ersten Wochen des neuen Jahres wird es neue Folgen von Call the Midwife geben. Ein genaues Datum, wann die Ausstrahlung von Staffel 7 beginnen wird, wurde allerdings noch nicht bekannt gegeben. Auf Call the Midwife habe ich mich in den vergangenen Jahren immer sehr gefreut, in diesem Jahr bin ich ein wenig zurückhaltend. Meine beiden Lieblingsfiguren, Patsy Mount und Delia Busby, werden in den neuen Folgen nicht nur nicht dabei sein. Im Weihnachtsspecial wurde ihre Abwesenheit wohl nicht einmal erklärt. Das Special konnte ich noch nicht sehen, weil es bei den Streaming Services meiner Wahl bisher nicht verfügbar ist. Hoffentlich ändert sich das, sobald der Starttermin für die 7. Staffel feststeht. Gucken werde ich diese auf jeden Fall, denn wie ich im Jahresrückblick 2017 über “CtM” geschrieben habe, ist es einfach eine schöne Serie.

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Mein Serienjahr 2017: Fazit – und einige Wünsche für 2018

In den vergangenen Wochen habe ich viel über Serien geschrieben, die ich in diesem Jahr gesehen habe. Das waren deutlich mehr, als ich Anfang des Jahres erwartet hatte, und trotzdem bei Weitem nicht alle, die ich gern gesehen hätte. Was ich ebenfalls im Januar geahnt habe: Wie schwer es sein würde zu entscheiden, welchen neuen Serien ich eine Chance gebe bzw., insbesondere aus zeitlichen Gründen, überhaupt geben kann. Das wird im kommenden Jahr ganz sicher nicht anders werden. Natürlich ist das ein Luxusproblem, denn die aktuelle Serienvielfalt ist großartig. Trotzdem finde ich es manchmal ein bisschen schade.

Was ich 2017 spannend zu beobachten fand war, wie viel wichtiger die Verantworlichen in Sendern und Produktionsfirmen Fanreaktionen nehmen. Massive Fanproteste haben Netflix dazu gebracht, der eigentlich schon abgesetzten Serie Sense8 noch ein Finale zu spendieren. Bei der Verlängerung von Wynonna Earp um eine dritte Staffel, die aufgrund der Einschaltquoten alles andere als sicher war, spielte auch eine Rolle, dass die Serie so begeisterte und leidenschaftliche Fans hat. Und als im Sommer die Serie Orphan Black endete, widmete die New York Times der Fangemeinde, dem sogenannten “Clone Club”, gleich einen ganzen Artikel: “Forget Ratings.‘Orphan Black’ Had the #CloneClub.”

In Sachen Sichtbarkeit von LGBTQ* setzte sich bei Serien insbesondere aus den USA und Kanada der positive Trend fort, dass mehr und mehr lesbische, schwule, bi- und transsexuelle sowie inzwischen sogar nicht-binäre Figuren zu sehen sind, und zwar in immer wichtigeren Rollen. Auch aus den massiven Fanprotesten des Jahres 2016 unter dem Motto “LGBT Fans Deserve Better”, als viele Zuschauer*innen insbesondere beklagten, dass unverhältnismäßig viele lesbische und bisexuelle Frauenfiguren den Serientod sterben müssen, scheinen die Verantwortlichen in den USA gelernt zu haben. Deutsche Serien hinken in Sachen Vielfalt sowie bei der Vermeidung von Klischees leider noch immer deutlich hinterher. Immerhin gab es mit Zarah hier einen gewissen Lichtblick, und auch bei Dark wurde zum Ende von Staffel 1 eine Liebesgeschichte zwischen zwei Frauen angedeutet.

Was mich zu meinen Wünschen für 2018 bringt. Einer ist nämlich, dass die Geschichte zwischen Angnes Nielsen und Doris Tiedemann in Dark weitererzählt wird, oder dass zumindest Antje Traue als Agnes in Staffel 2 wieder dabei ist. Einige weitere:

  • Supergirl ohne Mon-El,
  • dass Alex Danvers wieder glücklich verliebt ist,
  • eine 2. Staffel von Julie’s Greenroom und eine 3. Staffel von One Mississippi,
  • dass Nomi und Amanita im Finale von Sense8 heiraten,
  • eine Zukunft für Kat und Adena in The Bold Type,
  • dass die Einschaltquoten für die 3. Staffel von Wynonna Earp so gut sind, dass die Fans nicht um eine Verlängerung bangen müssen,
  • natürlich, wie immer, mehr Vielfalt und weniger Klischees in deutschen Serien und
  • ganz viele tolle neue Serien, insbesondere welche mit spannenden und interessanten Frauenfiguren, und ausreichend Zeit, sie zu gucken.

Dies ist der letzte Beitrag für 2017. Ich bedanke mich bei allen, die mich in den letzten Wochen auf dem Ausflug durch mein Serienjahr 2017 begleitet haben, für alle “Gefällt mir”-Klicks, Herzchen, Retweets und Kommentare. Guten Rutsch!

Mein Serienjahr 2017: Meine 10 Lieblingsserien

Wer meine Beiträge bei Tumblr und Facebook den Dezember über verfolgt hat, wird bereits einen Eindruck davon bekommen haben, welche Serien ich besonders toll fand. Weil “Best of”-Listen zum Jahresende aber immer sehr angesagt sind, habe ich als vorletzten Beitrag für 2017 noch einmal meine “Top Ten”, mein 10 Lieblingsserien 2017 aufgelistet.

Auswahl und Reihenfolge sind, wie bei solchen Aufzählungen üblich, total subjektiv. Und natürlich stehen nur Serien auf der Liste, die ich auch gesehen habe. Das waren 2017 zwar viele, aber leider nicht alle, von denen mir im Laufe des Jahres vorgeschwärmt wurde. Bei der Zusammenstellung bin ich vor allem danach gegangen, welche Serien mir am meisten Spaß gemacht, mich unterhalten, gefesselt, fasziniert und auf andere Weise besonders angesprochen haben. Entscheidend war dabei nicht nur das Geschehen auf dem Bildschirm, sonder auch das “Drumherum”. Das zeigt sich besonders gut an meiner Nummer 1. Nicht immer bezieht sich meine Einschätzung zudem unbedingt auf die aktuellste Staffel. Bei meiner Nummer 9 habei ich 2017 viele alte Folgen “gebinged”, die ich zum Teil besser fand als die Staffel, die 2017 veröffentlicht wurde.

Da ich über alle Serien im Dezember bzw. teilweise auch schon früher geschrieben habe, verlinke ich einfach auf die jeweiligen Beiträge. Nur zu meiner Nummer 1 schreibe ich am Schluss noch ein bisschen mehr – auch, weil es sicher einige Leser*innen gibt, die sich ein bisschen darüber wundern werden.

Hier ist aber zunächst die gesamte Liste, rückwärts gezählt von Platz 10:

  1. Dark
  2. Doctor Who
  3. This Is Us
  4. Julie’s Greenroom
  5. One Mississippi
  6. The Good Fight
  7. The Bold Type
  8. One Day at a Time
  9. The Good Place
  10. Wynonna Earp

Warum ist Wynonna Earp meine Lieblingsserie 2017? (Spoiler Staffel 2!)

Weil die Serie Spaß macht. Weil es tolle Frauenfiguren gibt. Weil sie engagierte Fans hat. Weil Cast und Crew nah dran sind an den Fans und diese ernst nehmen, allen voran Showrunnerin Emily Andras. Weil Emily Andras trotzdem nicht vergessen hat, dass zu einer interessanten Geschichte auch Konflikte und Spannungen gehören und dafür auch mal den Unmut von “Shippern” in Kauf nimmt. Natürlich wegen WayHaught, dem Frauenpaar Waverly Earp und Nicole Haught, deren Romanze in Staffel 2 zur zentralen Liebesgeschichte der Serie wurde. Und last but not least: Weil das Team um Emily Andras es geschafft hat, eine Situation, die enorme Schwierigkeiten für die Produktion hätte bedeuten können, so in die Serie einzubauen, dass sie die Geschichte und die Entwicklung der Figuren, insbesondere Wynonna, letztlich sogar deutlich vorangebracht hat. Die Schwangerschaft von Hauptdarstellerin Melanie Scrofano wurde so nicht zu einem Dilemma, sondern entpuppte sich im Nachhinein als Glücksfall für die Serie.

Das war der vorletzte Beitrag über mein Serienjahr 2017. Morgen ziehe ich noch einmal ein etwas allgemeineres Fazit – was gab es sonst noch, was war gut, was war schlecht – und äußere außerdem ein paar Wünsche für das Serienjahr 2018.

Mein Serienjahr 2017: Meine zwei liebsten neuen Serien

Ulrike und Marco, die den tollen Podcast Die Seriensprechstunde machen, haben neulich gefragt, welche meine zwei liebsten neuen Serien 2017 sind. Ich habe den beiden dazu eine kurze Sprachnachricht aufgenommen, die in der aktuellen Episode zu hören ist.

Die Seriensprechstunde
Die Antwort auf die Frage ist mir gar nicht so leicht gefallen, wie ich zunächst erwartet hatte. Das lag allerdings weniger daran lag, dass ich 2017 keine Serien gesehen hätte. Das Gegenteil ist der Fall, wie ich u.a. hier geschrieben habe und in diesem Monat ja auch jeden Tag auf Facebook und Tumblr dokumentiere.

Vielmehr habe ich festgestellt, dass viele Serien, die ich 2017 neu angefangen habe zu gucken und richtig toll finde, bereits aus 2016 stammen und daher nicht als “neue Serien 2017” gelten. Hierzu gehören z.B. This Is Us, The Good Place oder auch Wynonna Earp. Unter den wenigen wirklich ganz neuen Serien gab es aber zum Glück auch einige Perlen. Zwei davon sind One Day at a Time und The Bold Type.

Da ich für die Seriensprechstunde nur kurz beschreiben sollte, was mir an den Serien gut gefällt, ich aber gern mehr erzählt hätte, hole ich das jetzt hier noch mal nach.

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Mein Serienjahr 2017: Ein persönlicher “Ich schreibe über Serien”-Jahresendspurt

Anfang des Jahres habe ich einen längeren Beitrag darüber geschrieben, auf welche Serien ich mich 2017 freue bzw. gespannt bin. Nun ist das Jahr fast zu Ende und ich habe es geschafft, die allermeisten der dort aufgeführten neuen Serienstaffeln bzw. ganz neuen Serien zu sehen und dazu noch viele mehr.

Was ich 2017 jedoch viel zu wenig geschafft habe war, über die Serien, die ich gesehen habe, zu schreiben. Aber einen Monat hat dieses Jahr ja noch und ich habe damit 31 Tage Zeit, das Versäumte nachzuholen. Von heute bis Silvester werde ich daher jeden Tag auf Tumblr und Facebook einen Beitrag veröffentlichen, in dem ich (kurz) etwas über eine oder auch mal mehrere Serien schreibe, die ich 2017 gesehen habe. Teilweise waren das nur einige Folgen, teilweise eine oder mehrere ganze Staffeln. Nicht von allen Serien war ich gleichermaßen begeistert, von einigen sogar richtiggehend enttäuscht. Auch darüber werde ich schreiben.

Auf die jeweiligen Tumblr-Beiträge werde ich hier im Blog in der Seitenleiste verlinken. Um keinen Beitrag zu verpassen, ist es aber natürlich am einfachsten, den “Seriennotizen” auf Tumblr zu folgen oder die entsprechende “Seriennotizen”-Facebookseite zu abonnieren bzw. mir ein “Gefällt mir” zu schenken.

Viel Spaß beim Lesen und Entdecken der Serien, die mein Serienjahr 2017 ausgemacht haben.